Nun ist der Winter endlich hinter uns. Gut, der war dieses Jahr wirklich nicht schlimm, aber trotzdem grau und nass. Jetzt freuen wir uns über etwas mehr Sonne und darüber, dass wir beim Spazierengehen nicht ständig komplett dreckig werden.

Mir der wärmeren Jahreszeit gibt es so viele Möglichkeiten, Aktivitäten und Orte an denen man sich aufhalten kann, aber leider haben alle Sonnen- auch ihre Schattenseiten. Über diese wollen wir hier nun etwas detaillierter berichten.

Manche Hunde kann man im Sommer kaum aus dem nächsten See oder Bach heraushalten. Sobald das nächste feuchte Nass gesichtet wird muss mit Vollgas hineingelaufen werden. Auf den hygienischen Stand von manchen Gewässern, besonders stehenden, wollen wir hier nicht eingehen. Uns geht es vor allem um die Gefahr der sogenannten Hotspots!

Hotspots sind bakteriellen Hautinfektionen, die entstehen können, wenn Nässe so durch die Sonne auf der Haut von Hunden trocknet. Dadurch kann die Schutzfunktion der Haut durchbrochen werden und eine kleine Stelle an der Haut ist infiziert. Dieser Entzündung fällt häufig erst nicht auf, sondern erst dann, wenn der Hund Haare an dieser Stelle verliert. Dann kommt meist ein leicht rundlicher, geröteter Fleck zum Vorschein. Häufig, zur Überraschung der Besitzer, ist dieser Fleck dann oft viel größer als zu Beginn angenommen. Dies fällt erst dann richtig auf, wenn man das Fell um den visuellen auffälligen Hotspot rasiert. Dann wird die echte Größe des Hotspots sichtbar.

Daher ist es wichtig seinen Hund nach dem Schwimmen oder z.B. nach dem Spielen mit dem Gartensprenger aktiv abzutrocknen und nicht darauf zu warten, dass der Hund bis man wieder am Auto ist wieder trocken ist.

Eine weitere Problematik, die gehäuft bei Labradoren oder Retrievern vorkommt ist die sogenannte Wasserrute. Durch die verstärkte Benutzung von der Rute beim Schwimmen, kann es zu einer Entzündung und Schwellung am Ansatz der Rute kommen. Dadurch kommt es zu starken Schmerzen beim bewegen der Rute, welches dann vom Hund vermieden wird. Dadurch lässt der Hund die Rute relativ steif hängen. Meistens ist eine Behandlung nicht notwendig, aber die Nutzung von Entzündungshemmern, kann den Heilungsprozess beschleunigen.

Sobald es wärmer wird sind diese nervigen kleinen Biester wieder in voller Anzahl und mit höchster Motivation unterwegs. Dadurch wird es auch wieder Zeit über Zeckenprävention nachzudenken. Leider stellen wir fest, dass in den letzten Jahre die Anzahl an Zecken drastisch zu steigen scheint und auch sie pathogener werden. Anaplasmose und Borreliose sind Krankheiten, welche von Zecken übertragen werden, mit denen man wirklich nicht spaßen sollte. Daher muss man sein Tier schützen.

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass jeder Tierbesitzer ganz genau weiß, dass man sein Tier nie alleine im Sommer im Auto lässt. Niemals. Auch nicht, wenn man „nur kurz beim Bäcker“ rein will. Gerade dann trifft man einen Bekannten und verquatscht sich. Jeder von uns kann sich ja mal in sein Auto in der Sonne setzen und die Lüftung ausstellen, während die Fenster geschlossen sind. Dies noch kombiniert damit, dass Hunde nicht gut schwitzen können und so eine andere Thermoregulation als wir haben. Also hoffentlich zum letzten Mal. Niemals eure Tiere im Sommer alleine im Auto lassen!

Was auch eine schöne Beschäftigung für Tiere sein kann, ist es einen Eisblock ihnen zum spielen zu geben. Hier kann man eine Tüte mit Wasser, Brühe und z.B. kleinen Leckerli einfrieren, die Tüte dann abschneiden und diesen Block seinem Hund im Garten zum spielen geben. Dadurch ist das Tier sehr gut beschäftigt. Es ist mal etwas anderes, schmeckt gut und man nimmt noch Flüssigkeit auf.

Soll es etwas leichter gehen? Dann gibt es eine super Möglichkeit aus einem Hundesmoothie ein Eis zu machen und dadurch bekommt der eigene Hund eine gute Portion und hochwertiger Nahrung und kühlt sich dadurch auch noch ab.

Hier möchten wir unsere Partner von Sloofie.de erwähnen. Sloofie ist der fleischige Hundesmoothie. Im Moment kann man zwischen drei Varianten wählen. Wir haben dies gemacht und unsere Livi durfte sich ihren Lieblingssloofie aussuchen. Es ist Meat Red mit Rindfleisch, Roter Beete und Granatapfel geworden.

Livi dachte es wird ein langweiliger Tag… ABER WAS PASSIERT KONNTE SIE KAUM FASSEN!

Macht euch selber ein Bild wie begeistert Livi von ihrem Sloofie ist und schaut auf http://www.sloofie.de vorbei und testet doch mal welcher Sloofie bei euch am besten ankommt.

Wir nutzen unsere Sloofies wenn wir sehr lange Wanderungen oder Kurztrips machen und nicht so viel Futter mit uns mitschleppen wollen, oder auch mal als Topping über das Trockenfutter von Livi, wenn sie mal wieder sich etwas anstellt ihr Futter zu fressen.

Als erstes sollte man seine Tiere dazu bewegen aktiv Schatten zu suchen. Manchmal kann man es nicht fassen. Die Tiere legen sich in die Sonne, es ist sehr heiß, und sie liegen da, hecheln und bewegen sich nie weg. Geht man zu ihnen und versucht sie zu streicheln merkt man erst einmal wie unglaublich heiß die Tiere sind. Nun sollte man sein Tier aktiv dazu bewegen sich neben einem in den Schatten zu legen.

Eine Möglichkeit sein Tier erst gar nicht so heiß werden zu lassen ist es, dass man Kühlmatten, Kühlwesten oder Silberjacken nutzt. Auf diese können sich die Tiere legen, oder man kann diese ihnen anziehen, damit die Sonnenstrahlen reflektiert werden.

Wir kennen dies alle von unseren Großeltern. Gerade im Sommer wird immer viel zu wenig getrunken. Aktiv Dehydration vorbeugen. Dies kann man dadurch erreichen, dass man z.B. im Garten an vielen verschiedenen Orten Näpfe oder Eimer mit Wasser hinstellt, dass die Tiere beim zufälligen vorbeikommen daran erinnert werden zu trinken.

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